Leserbrief

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Großes Unverständnis für Parkhaus-Entscheidung

Nun ist es raus, der Betreiber des Hilda-Parkhauses wechselt, dazu hat man sich seitens der Stadt entschlossen, als es um die Vergabe ging. Was genau die Stadt zu diesem Schritt bewegt hat, weiß man nicht. Im PZ-Artikel vom 18. Dezember wird der eine oder andere mögliche Grund angegeben. Gründe, die sicherlich zu berücksichtigen sind, ob sie bei der Vergabe aber eine so tragende Rolle gespielt haben dürften, bleibt fraglich. Schön, dass Dauerparkern künftig die Schranke via Kennzeichenerkennung geöffnet wird, schön, dass künftig durch ein Signal ein freier Parkplatz angezeigt wird, schön, dass man über eine App künftig den Mietvertrag selbst verwalten kann. Nicht weiter erwähnenswert ist die kontaktlose Bezahlmöglichkeit, da eigentlich heutzutage üblich. Weniger schön ist in diesem Zusammenhang, dass nun ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Pforzheim den Betrieb an ein Unternehmen, das in Stuttgart ansässig ist, abgeben muss. Ebenfalls nicht schön ist die Tatsache, dass durch diesen Wechsel Menschen mit Beeinträchtigungen zum Jahresende ihren Arbeitsplatz verlieren, die Übergabe soll ja bereits am 1. Januar 2021 stattfinden. Nachdem diese Mitarbeiter das Parkhaus mit vollem Engagement verwaltet und saubergehalten haben, müssen sie nun feststellen, dass einer der oben genannten Gründe wie zum Beispiel eine App bei der Vergabe eine wichtigere Rolle gespielt hat, als die Inklusion in der Stadt weiter voranzutreiben. Bleibt zu hoffen, dass man künftig wieder genauer hinsieht. Wir als Pforzheimer und Enzkreisler haben schon zu viel an die Landeshauptstadt abgegeben, in diesem Fall sogar freiwillig. Rainer Mahler, Ispringen